Hilfe, meine Vermessung ist nicht das, was ich bin

Heute war kein guter Tag: Nur 6.000 Schritte geschafft, keine 4 Stunden produktive Arbeitszeit und dann auch noch 4.522 Kilokalorien zu mir genommen. Also insgesamt ein 43% Tag. Unzufriedenheit macht sich breit. Schnell noch den Index des Kollegen checken: 68%. Die Unzufriedenheit wird noch größer. Was ist denn der Benchmark in der Bestenliste? 123%! Nun ja, damit habe ich meinen Unzufriedenheitsindex für heute definitiv maximiert.

Interview Das metrische Wir

Die Quantifizierung der Welt

Wir messen, also sind wir.“ Was wir heutzutage erleben, ist der Beginn der Vermessung von allem, von Produkten, Unternehmen, Menschen, ja der ganzen Welt. Bei jedem Schritt unseres Daseins entsteht bereits eine Vielzahl an Daten – täglich werden es mehr. Allein in den letzten zwei Jahren ist durch diese Art der Vermessung etwa die Hälfte aller weltweit verfügbaren Daten entstanden. Social Media Plattformen erfassen Klicks, Likes, Impressions. Apps zählen Schritte oder Kalorien. Sensoren sammeln Prozesse. Aber diese Quantifizierung ist es auch, die wir wollen und woran wir unseren Wert festmachen. Je mehr Follower, desto bedeutsamer, je mehr Schritte, desto fitter, je mehr Sensordaten, desto besser die Prozesse – so die gängige Meinung. Doch ist diese ständige Quantifizierung tatsächlich zukunftsweisende Chance oder gar bedenkliche Kontrolle?

Start-up Sensorics

„Mit unserer Technik hätte Schneewittchen niemals in den Apfel gebissen“

Senorics verfolgt die Vision, Spektroskopie massenmarkttauglich zu machen. Zur Zielgruppe gehören Anbieter von B2C- oder B2B-Produkten, die ihren Kunden die Erkennung von Inhaltsstoffen oder Zusammensetzungen als Mehrwert bieten wollen. Direkte Messwerte und präzise Aussagen zu Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln und Getränken, von Kleidung, Flüssigkeiten, Kunststoffen und vielem mehr sollen Entscheidungsprozesse verbessern und Automatisierung ermöglichen.

Ein industrielles Gebäude von oben fotografiert.

Das neue Aufbrechen funktionaler Silos

Während Geschäftsprozesse meist cross-funktionale Zusammenarbeit erfordern, bleibt oft funktionales Silodenken eine Herausforderung. Global Business Services-Organisationen fassen seit einigen Jahren die Shared Services eines Unternehmens zu einer funktionsübergreifenden Organisation zusammenfassen. Sie schaffen die organisatorische Grundlage für funktionsübergreifende Ende-zu-Ende-Prozesse. Um die Zusammenarbeit jedoch in der Praxis effektiv zu gestalten, sind bestimmte flankierende Mechanismen erforderlich. Die Rolle des Global Process Owners ist dabei je nach Arbeitsteilung unterschiedlich zu gestalten

IM+io Artikel über exponentielles Denken

Exponentielle Herausforderungen und exponentielles Denken

Sinnvolle Zusammenhänge aus großen Datenmengen zu extrahieren und diese als Wettbewerbsvorteil des Unternehmens zu nutzen, ist eines der großen Ziele von Unternehmen, die sich zum Digitalunternehmen entwickeln möchten. Auf dem Weg dorthin gilt es, sowohl die technischen Voraussetzungen für effiziente und sinnvolle Analysen zu schaffen als auch eine datengetriebene Kultur im Unternehmen zu verankern.

Mein Bewegungsprofil – mein Zugang?

Die sichere Authentisierung, wie zum Beispiel die Identität einer Person, kann mit Hilfe der Daten aus dem Gang erfolgen. Aus den einzelnen Zyklen des Ganges und dem Zusammenspiel von diesen Gangabschnitten lassen sich Muster erkennen, die für jeden Menschen individuell sind. Sensoren auf dem Smartphone erfassen dieses Muster und speichern es als individuellen Code auf eigenen Gerät ab, das so für interaktionslose und sichere Zugangskontrollen genutzt werden kann.