Von der Programmierung zur Prozessautomatisierung 4.0

In den kommenden Jahren wird die Automatisie­rung der Prozesse im Vergleich zu heute deutlich voranschreiten. Dieser Artikel zeigt, wie sich die Veränderungen bei der Entwicklung von Software­applikation der letzten Jahrzehnte auf die Prozes­sautomatisierung ausgewirkt haben und wie sich diese Erfahrungen auf die Plattformen zur Prozes­sautomatisierung 4.0 übertragen lassen, um neue Potenziale der Digitalisierung zu erschließen.

Plattform

Regionale Plattformen – Ansprechpartner und Interessens­gemeinschaft vor Ort

Regionale Plattformen verbinden den Vorteil von digitalisierten Dienstleistungen mit einer besonde­ren lokalen Komponente: regionale Angebote, An­sprechpartner vor Ort und Vernetzung zu Interes­sensgemeinschaften. Das neue Portal Regionalim­mobilien ist in eigeneständige Sub-Portale im Franchisesystem organisiert. Jeder bildet für seine Region einen Teil der Plattform. Eine Plattform hat dann Erfolg, wenn sie es ermöglicht eine kosten­günstige und einfache Möglichkeit der Transaktion von Nutzern zu dienen. Der Mehrwert für den Nut­zer muss im Vordergrund stehen. Wenn der hoch genug ist wird die Plattform angenommen.

Smart City Energie

Plattformen für das Internet der Dinge in der Energiewirtschaft

Für Energie- oder Wasserversorger in den Kommu­nen verändern die fortschreitende Digitalisierung und neue Gesetze ihre Unternehmensprozesse. Vor allem moderne Funktechnologien erlauben mittler­weile die drahtlose Verbindung von Sensoren, Akto­ren oder Verbrauchszählern. Gesteuert wird dies durch intelligente Plattformen, die für das Datenma­nagement der angeschlossenen Geräte verantwort­lich sind und darüber hinaus die Grundlage für intel­ligente Smart-City-Systeme bilden.

Retailing in Zeiten der Digitalisierung

Auch wenn sämtliche Institutionen von der Digi­talisierung betroffen sind, so wird der Handel be­sonders beeinflusst. Handelsunternehmen sind ei­gentlich Prototypen von Plattformen. Die aktuell dominierenden Plattformen kommen aber nicht aus dem Handel. Es erscheint daher in besonde­rem Maße verwunderlich, dass die Handelsbran­chen die Rolle von Plattformen nicht intensiver würdigen, verbunden mit der Frage, warum die großen Handelsunternehmen bisher keine Platt­form etabliert haben, sondern diese neue Markt­möglichkeiten vollständig anderen Akteuren überlassen haben.

Stolpersteine

Plattformen im Mittelstand – Stolpersteine und Wegweiser

Für den Mittelstand ist das Einführen einer Plattform oft mit vielen Fragezeichen verbunden. Klar ist, es gibt Vorteile, die vor allem in der Langfristigkeit die­ser Lösung und dem deutlichen Nutzen für den End­kunden liegen. Unsicher macht viele Unternehmen die Änderung ihres Geschäftsmodells. Gelingen kann eine Plattformlösung und damit eine Ge­schäftsmodelländerung, wenn sich das Unterneh­men an einige Grundregeln hält.

Neue Technologien werden mit Plattformen koexistieren

Shopify entstand 2004 aus einem Online-Snow­boardshop heraus. Die Gründer Tobias Lütke und Daniel Weinand waren jedoch unzufrieden mit den E-Commerce-Lösungen, die sie vorfanden. Also programmierten sie kurzerhand eine eigene. Heute ist Shopify eine proprietäre E-Commerce-Lösung, die vor allem auf kleine und mittelständi­sche Unternehmen ausgerichtet ist. Eine Payment-Lösung kann ebenfalls integriert werden. Heute beschäftigt Shopify weltweit 3000 Mitarbeiter, ließ mehr als 600.000 Online-Shops entstehen und wies 2017 einen Umsatz von knapp 581 Milli­onen US-Dollar aus.

Digitales Geschäft

Marktkonzentration im Visier: Wettbewerb auf digitalen und analogen Plattformmärkten

Plattformmärkte sind zwar kein neues Phänomen, es bestehen jedoch systematische Unterschiede zwi­schen digitalen und herkömmlichen, analogen Platt­formen. Diese Unterschiede können zum Teil erklären, warum die Marktkonzentration auf einigen digitalen Plattformmärkten besonders hoch ist. Bei der wettbe­werbspolitischen Regulierung digitaler Plattformmärk­te sollte die Konkurrenz durch analoge Plattformen berücksichtigt werden, da sie disziplinierend auf marktmächtige digitale Plattformen wirken kann.

Editorial I Plattformen heute und morgen

Welche Macht eine Plattform besitzt, wird an der Zahl ihrer Teilnehmer deutlich. Amazon gilt als der Platzhirsch der westlichen Hemisphäre mit alleine 100 Millionen Prime-Kunden. Alibaba, die Shopping-Plattform aus dem chinesischen Hangzhou, zählt mittlerweile 500 Millionen Nutzer. Auch wenn Plattformen vor allem im Retail-Sektor große öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wird, halten Plattformen doch unterdessen in vielen anderen Branchen Einzug.