Ein Mensch bedient ein Smartphone, das viele Dinge zugleich regelt

Die neue Rolle des Vertriebs in der Produktentwicklung der Industrie 4.0

Die vierte Industrielle Revolution (Industrie 4.0) hat aufgrund der gravierenden Einflüsse der Digitalisierung auf Produkte und Prozesse (Internet of Things, IoT), bei den Herstellern im Maschinen- und Anlagenbau erhebliche Auswirkungen auf die Kooperationsbereitschaft. Eine agile Vertriebsorganisation kann das Vertrauen aller Akteure in dieser neuen Situation schaffen, indem sie gegenseitige Anerkennung, Respekt und Offenheit zu den Stakeholdern innerhalb des eigenen Netzwerkes sowie zum Kunden fördert und somit wesentlich den Kaufentscheidungsprozess untermauert.

Die Rolle der Individualisierung in digitalen Geschäftsmodellen

Durch die Digitalisierung können Produkte gezielt auf die Wünsche des Käufers hin konfiguriert und hergestellt werden. Dies kann neue Geschäftsmodelle ermöglichen, wie an einem Beispiel aus der Möbelproduktion gezeigt wird. Aber dies muss nicht immer so sein, denn andere Einflüsse können diesen Effekt abschwächen. Auch dies wird anhand eines Beispiels beleuchtet.

Auf dem Weg zu Industrie 4.0

Welchen Beitrag leisten Assistenz- und Wissenssysteme zur Industrie 4.0? Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt im Wesentlichen die technische Integration von Cyber-Physischen-Systemen (CPS) in Produktion und Logistik sowie die damit verbundene Anwendung des Internets der Dinge auf industrielle Prozesse, sodass Cyber-Physische-Produktionssysteme (CPPS) entstehen[1]. CPPS werden beschrieben durch den „Zusammenschluss mehrerer, zunächst unabhängiger CPS zu einem größeren…

Saarbrücker Manifest anlässlich des 10. Nationalen IT-Gipfels

Die gesunde deutsche Industrie stellt einen Wettbewerbsvorteil dar, dessen Rendite Politik, Unternehmen, Forschung und Gesellschaft mit Ideen und Umsetzungskraft erwirtschaften müssen. Prof. Scheer und Prof. Wahlster werden bei ihrem Thesenpapier von namhaften Persönlichkeiten aus dem Feldafinger Kreis unterstützt. Das Saarbrücker Manifest erscheint als Beilage zum aktuellen IM+io Fachmagazin „Digital Leadership“, die ebenfalls zum nationalen IT-Gipfel…

Sicherheitswelten wachsen zusammen

Besonders sensibel ist dabei das Thema „Security“. Dazu zählen u.a. Cyber-Security, ICS-Security, Embedded- und Industrial-Security. Immer mehr Unternehmen sehen sich bei der Einführung von Industrie 4.0 mit akutem Handlungsbedarf zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen in der Fabrikautomation und Prozesssteuerung – z.B. von Industrial Control Systems (ICS) – konfrontiert. Entsprechende Qualifikationen und organisatorische Strukturen müssen in den…

Intranet der Dinge und Dienste für intelligente Services in der Produktion

Das Internet der Dinge und Dienste wird im Zuge von Industrie 4.0 als wesentliches Element für die unternehmensübergreifende Vernetzung gesehen. Aus aktueller Sicht bestehen große Hemmschwellen bei der unternehmensspezifischen Datenhaltung auf globalen Serverfarmen. Die angebotenen Cloud-Services weisen oftmals Sicherheitslücken auf und die Potentiale vernetzter Services kommen folglich nicht zum Tragen. Eine Lösung zeigt ein Konzept…

Zukunftsprojekt Industrie 4.0

Mit der Zukunftsvision Industrie 4.0 soll die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts Deutschland gesichert werden. Denn individuelle Artikel lassen sich zum Preis massengefertigter Güter herstellen. Um dies zu erreichen, müssen die Produkte ihre Bearbeitung selbst steuern. Gleichzeitig müssen sich die Produktionssysteme aus modularen Bearbeitungsstationen zusammensetzen, die flexibel an geänderte Anforderungen angepasst werden können. Dazu ist eine digitale…

IT-Sicherheit und Industrie 4.0

In Industrie 4.0 verschwinden die Grenzen zwischen den vormals getrennten IKT-Bereichen der Produktions-IT und der Business-IT. Diese werden vernetzt, wodurch IT-Systeme mit ganz unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen verbunden werden. Daraus ergeben sich neue Verwundbarkeiten und den Angreifern eröffnen sich neue Möglichkeiten, in Systeme einzudringen und in der physischen Welt Schäden zu verursachen. So können sich beispielsweise Computerviren,…

Produktionsprozesse im Jahr 2030

Produktionssysteme der Zukunft müssen als hochinteraktive sozio-technische Systeme verstanden werden. Produkte und Produktionsverfahren mit eingebetteter Intelligenz werden durch Internettechnologien vernetzt, können interagieren und revolutionieren die Produktionssteuerung. Dennoch kommt dem Menschen auch in der Produktion der Zukunft eine zentrale Rolle zu. Es werden völlig neue Formen von hybriden Produktionsund Arbeitssystemen in hochflexiblen, dezentral gesteuerten und wandelbaren…

Erfordernisse und Richtungen für Kooperation und Vertrauen in der Führung

Die gesellschaftlichen, technologischen und kulturellen Entwicklungen der vergangenen beiden Dekaden haben zu einer vielfältigen Entgrenzung unserer Arbeitswelten geführt. Wie muss sich das Verständnis von Führung wandeln, um Antworten auf sich abzeichnende neue Anforderungen zu finden? Unsere Kernthese besteht darin, dass Führung viel stärker als bisher als kooperatives Geschehen zu gestalten ist. Auf dieser Basis werden…

Arbeit in der Industrie 4.0

Im Zentrum der Diskussion steht die Frage nach dem Wandel der Arbeit in der Industrie 4.0. Die technischen Entwicklungspotenziale der Smart Factory haben erhebliche Auswirkungen auf Arbeitsinhalte, Arbeitsprozesse und Arbeitsumgebungen. Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 ist die Fähigkeit der Beschäftigten, die technischen Innovationsimpulse zu absorbieren. Gefragt ist eine intelligente Arbeitsorganisation mit…