Alternativer Konsum und e-Commerce: wechselseitige Auswirkungen

Klassische Einsparpotenziale beim Kauf sind für die europäischen Verbraucher ausgeschöpft. Sie suchen neue Möglichkeiten, weniger, aber dafür besser zu konsumieren. Das Europa Konsumbarometer 2013, eine Studie der Commerz Finanz GmbH zeigt, dass der alternative Konsum diese Lösungen bietet: Wiederverwertung, gemeinsamer Konsum („Powershopping“), Selbermachen, Teilen statt besitzen („Shareconomy“) und Tauschbörsen stehen hoch im Kurs. Der E-Commerce…

Open Innovation

Crowdsourcing und Co-Creation als Formen des Open Innovation Ansatzes erlauben es Unternehmen, Kunden in frühe Phasen ihrer Innovationsprozesse einzubinden und sie an der Produktentwicklung teilhaben zu lassen. Diese Form der bilateralen Kollaboration, getrieben durch Crowdsourcing Plattformen mit Anbindung an soziale Netzwerke, bietet dabei Vorteile für beide Parteien. Kunden können die von ihnen genutzten Produkte nach…

Digitalisierung zwischen Erwartung und Implementierung

Kaum ist der jüngste Evolutionsschritt in der IT-Branche vollzogen, der in diesem Fall durch die Entwicklung der Cloud-Technologien in den letzten Jahren ausgelöst wurde, kündigt sich bereits der nächste Wandel an: die Digitalisierung, die zu einer Verschmelzung von realer und digitaler Welt führt. Das könnte man jedenfalls glauben, wenn man den aktuellen Fachdiskurs verfolgt. Allerdings…

Fahrtziel Echtzeitunternehmen – vom Beifahrer in den Driver Seat

Impulsgeber in Sachen digitaler Transformation spüren sehr genau die produktive Unruhe, die immer mehr Unternehmen aller Größen und aller Branchen gleichermaßen zu erfassen beginnt. Der Weg von besseren Geschäftsabläufen zu neuen Geschäftsmodellen verläuft dabei fließend. Die digitale Transformation diktiert zunehmend das Tempo. Über 1 Milliarde Nutzer sind mittlerweile in sozialen Netzwerken aktiv. Alleine in Facebook…

Warum HR und IT in der digitalen Wirtschaft näher rücken müssen

Der Mensch, die IT und Daten sind künftig die wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens. Um das Management der Ressourcen, der Investitionen und der Risiken möglichst zu optimieren, ist das Zusammenrücken der IT-Abteilung, des Datenmanagements und des Human Ressource Management nötig. Das Internet der Dinge, die Anwendungen der Augmented Reality und der künstlichen Intelligenz werden in den…

Verhaltensökonomie der Manager

Manager sind wirtschaftlich handelnde Menschen. Manager agieren mit einen kühlen Kopf, um aus wirtschaftlicher Sicht das Optimum zu erreichen. Manager wollen den Gewinn oder den Umsatz maximieren, Marktanteile verteidigen oder dazugewinnen oder auch nur den Erhalt und das Überleben des Unternehmens sichern. Managern kann es auch wichtig sein, dass es Mitmenschen und der Umwelt gut…

Folge dem weißen Kaninchen als Forscher in das IT-Unternehmer-Wunderland

All dies gilt natürlich auch und gerade für verantwortliche Manager in der schnelllebigen IT Industrie. Einer mit vielen Erfahrungen und dem Mut, sich auf „Versuch und Irrtum“ einzulassen, ist Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, der im Folgenden seinen von Abenteuern gesäumten Doppel-Weg als Universitätsprofessor und erfolgreicher IT-Unternehmer beschreibt und auch die für Dritte nutzbaren Lehren daraus…

Wie Manager das Innovationssystem verhaltensökonomisch gestalten

Viele Manager fragen sich, wie sie das Innovationspotenzial ihres Unternehmens besser ausschöpfen können. Neue Antworten auf diese Frage liefert die Verhaltensökonomie, die an der Schwelle zu einer positiven Erweiterung steht. Zunächst richtet sich der Fokus auf die Entwicklung der wissenschaftlichen Sichtweisen von Managern, dann stehen verhaltensökonomische Aspekte des Innovationssystems von Unternehmen im Blick. An zwei…

“Menschen gewichten bei Entscheidungen erwartete Verluste stärker als Gewinne”

Einer der ersten Forscher, der sich mit dieser Frage befasste, war in den 70er Jahren der israelisch-amerikanische Psychologe Daniel Kahnemann. Er und sein Kollege Amos Tversky hatten ein Modell menschlicher Entscheidung entwickelt, für das Kahnemann im Jahr 2002 den Wirtschafts-Nobelpreis erhielt. Das Modell besagt, dass Menschen bei Entscheidungen erwartete Verluste stärker gewichten als Gewinne. Vorher…

Erfordernisse und Richtungen für Kooperation und Vertrauen in der Führung

Die gesellschaftlichen, technologischen und kulturellen Entwicklungen der vergangenen beiden Dekaden haben zu einer vielfältigen Entgrenzung unserer Arbeitswelten geführt. Wie muss sich das Verständnis von Führung wandeln, um Antworten auf sich abzeichnende neue Anforderungen zu finden? Unsere Kernthese besteht darin, dass Führung viel stärker als bisher als kooperatives Geschehen zu gestalten ist. Auf dieser Basis werden…