Ein Roboter und ein Mensch beim Armdrücken

KI und das Primat des Wahrscheinlichen

Künstliche Intelligenz ist zweifelsohne einer der größten Megatrends der letzten Dekaden. Unbestritten sind die Erfolge, die in den letzten Jahren erzielt worden sind, ebenso wie die Erkenntnis, dass wir zukünftig Anwendungen begegnen werden, die heute noch jenseits unserer Vorstellungswelt liegen. Basis all dieser Entwicklungen ist, dass KI die Wirklichkeit in mathematischen, probabilistischen Modellen abbildet. Die Welt wird so zur Wahrscheinlichkeitsformel. Das eröffnet bedenkenswerte Zukunftsbilder.

Illustration zum Einsatz von KI im Unternehmen

Künstliche Intelligenz: Henne oder Ei?

Die technologischen Veränderungen, die die Informations- und Telekommunikationsindustrie derzeit durchläuft, ist geprägt von Verunsicherung und der Frage, wie KI in einem Unternehmen implementiert werden kann. Dr. Heinrich Arnold, CEO von Detecon, plädiert für agile bereichsübergreifende Teams, aufgebaut wie ein Lab, die konkrete Use Cases in einem Unternehmen identifizieren und alte Strukturen aufbrechen dürfen – ohne Sanktionen oder Kennzahlen.

Eine Produktionsanlage mit Roboterarmen

„Wir werden mit KI Maschinen überwachen, steuern und das Verhalten von Robotern an die Umgebung anpassen“

Mit KI Maschinen überwachen, steuern und das Verhalten von Robotern an die Umgebung anpassen – das ist das Ziel der Festo Gruppe. Diesem Ziel diente auch die Übernahme von Resolto Informatik, wo man im Bereich der Cobotic eine stetig lernende Intelligenz direkt in der Maschine schaffen will, die eine echte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ermöglicht.

Editorial | Künstliche Intelligenz – Zukunftsbild für Wirtschaft und Gesellschaft

Vor mehr als 30 Jahren war Künstliche Intelligenz eine Technologie, der man geradezu Wunderdinge andichtete. Informatiker und Philosophen stritten sich darüber, ob überhaupt so etwas wie Künstliche Intelligenz erwartbar sei. Nach einer Phase der Ernüchterung sind heute endlich die technologischen Voraussetzungen für den Durchbruch gegeben. Wir begegnen aktuell täglich neuen Anwendungsmöglichkeiten für KI Systeme: Vieles, was vormals noch Science Fiction war, wird heute real. Eine mehr als bemerkenswerte Entwicklung.

Ein Roboter fliegt mit zwei Menschen durch die Luft

Digitalisierung verläuft exponentiell

Digitalisierung verläuft exponentiell Im Gespräch mit Achim Berg, Präsident des Bitkom e.V. Kurz und bündig Der Digitalverband Bitkom begrüßt die Pläne der EU-Kommission zur Förderung von Künstlicher Intelligenz, fordert zugleich aber noch größere Anstrengungen in Form von Finanzmitteln und umfangreichen Maßnahmenpaketen, damit Europa die angestrebte weltweite Führungsrolle bei dieser Schlüsseltechnologie auch erreichen kann. Da Europa…

Ein Mensch und ein Roboter spielen Schach

„Wir müssen immer die Interaktion mit dem Menschen im Blick haben!“

„Wir müssen immer die Interaktion mit dem Menschen im Blick haben!“ Im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Wahlster und Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, zwei prägenden Persönlichkeiten der Informatik, zu Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Kurz und bündig: Prof. Dr. Wolfgang Wahlster und Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer sehen bedeutende Chancen für die Entwicklung und…

Eine Dreiergruppe gibt sich High Fives

EIT Digital – Artificial Intelligence made in Europe

Artificial Intelligence made in Europe Christian Sckerl, Director EIT Digital Germany Kurz und bündig: EIT Digital ist eine Partnerschaft von über 150 führenden europäischen Unternehmen, KMU, Start-ups, Universitäten und Forschungsinstituten. In Deutschland gehören neben dem DFKI auch SAP, Siemens, Deutsche Telekom, TU Berlin, Fraunhofer oder Huawei zu den führenden Technologieanbietern und -entwicklern. Aus Sicht der…

Kunst, KI und die Frage der Ethik

Kunst, KI und die Frage der EthikIm Gespräch mit der Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska NoriKurz und bündig: Im Frankfurter Kunstverein war Anfang des Jahres die thematische Gruppenausstellung „I am here to learn: Zur maschinellen Interpretation der Welt“ zu sehen. Der Fokus lag auf den menschlichen Qualitäten Wahrnehmung und Interpretation, die mittels Künstlicher Intelligenz und…

Die Rolle der Individualisierung in digitalen Geschäftsmodellen

Durch die Digitalisierung können Produkte gezielt auf die Wünsche des Käufers hin konfiguriert und hergestellt werden. Dies kann neue Geschäftsmodelle ermöglichen, wie an einem Beispiel aus der Möbelproduktion gezeigt wird. Aber dies muss nicht immer so sein, denn andere Einflüsse können diesen Effekt abschwächen. Auch dies wird anhand eines Beispiels beleuchtet.

How Malta wants to become the world’s first blockchain-regulated state

Welcome to Blockchain Island

Cryptocurrencies and new crowdfunding models based on Distributed Ledger Technologies (DLTs) promise faster startup financing for social projects and less corruption. However, the crypto community is still very small and operates in legal gray areas. Consumers are rather deterred because the lack of regulation of the new market opens the door to criminals. Malta, one of the smallest European countries, wants to change that now with clearly established regulatory frameworks for DLTs, Initial Coin Offerings (ICOs) and virtual currencies. We met Steve Tendon on Malta for more details.

Editorial | Wenn sich Wälder selbst verwalten

Wie groß ist Ihr Vertrauen in den Kunden? Wie sehr vertrauen Sie dem Lieferanten? Trauen Sie tatsächlich dem Lizenzprodukt, das angeblich höchste Qualität besitzt? Im Windschatten der Debatte um Industrie 4.0 und Digitalisierung ganzer Branchen segelte die Diskussion um Smart Contracts, Distributed Ledger-Technologie und die Blockchain in die Vorstandsetagen der Unternehmen, um sie zusätzlich zu verunsichern. Braucht das Unternehmen nun auch noch die Blockchain-Technologie, um weiterhin erfolgreich zu agieren? Um die Antwort auf diese Frage vorwegzunehmen: mittel- bis langfristig ja.