Editorial Digitale Dienstleistung

Die deutsche Wirtschaft ist an einem Scheideweg angelangt. Zwei Beispiele: Im Maschinenbau galt und gilt bis heute das deutsche Ingenieurswesen als Merkmal höchster Güte und die deutsche Automobilindustrie produziert weiterhin Autos mit hoher Präzision in Sachen Verarbeitung und Qualität. Heute kommt es jedoch weniger auf das an, was unter der Haube schlummert, sondern auf die digitalen Assistenzsysteme, vom Connected Car bis zur gar nicht fernen Zukunftsperspektive des autonomen Fahrens, während Maschinen und was sie herstellen durch Sensoren und digitale Daten angereichert sind. Und nicht nur die Produkte werden digitaler. Zusätzlich werden auch sukzessive Produkte durch Dienstleistungen ersetzt. Das Statussymbol Auto weicht der Dienstleistung Mobilität.

Editorial I Plattformen heute und morgen

Welche Macht eine Plattform besitzt, wird an der Zahl ihrer Teilnehmer deutlich. Amazon gilt als der Platzhirsch der westlichen Hemisphäre mit alleine 100 Millionen Prime-Kunden. Alibaba, die Shopping-Plattform aus dem chinesischen Hangzhou, zählt mittlerweile 500 Millionen Nutzer. Auch wenn Plattformen vor allem im Retail-Sektor große öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wird, halten Plattformen doch unterdessen in vielen anderen Branchen Einzug.

Editorial | Künstliche Intelligenz – Zukunftsbild für Wirtschaft und Gesellschaft

Vor mehr als 30 Jahren war Künstliche Intelligenz eine Technologie, der man geradezu Wunderdinge andichtete. Informatiker und Philosophen stritten sich darüber, ob überhaupt so etwas wie Künstliche Intelligenz erwartbar sei. Nach einer Phase der Ernüchterung sind heute endlich die technologischen Voraussetzungen für den Durchbruch gegeben. Wir begegnen aktuell täglich neuen Anwendungsmöglichkeiten für KI Systeme: Vieles, was vormals noch Science Fiction war, wird heute real. Eine mehr als bemerkenswerte Entwicklung.

Das doppelte Ich – Digitale Zwillinge erobern mehr und mehr Lebensbereiche

Haben Sie sich schon einmal selbst gegoogelt? Alle Daten, die Sie dabei finden, ergeben Ihren „digitalen Schatten“ im Netz und akkumuliert sogar Ihren „digitalen Zwilling“ – Ihr Abbild im Internet mit Informationen wo Sie surfen, was Sie kaufen oder wen Sie bei Facebook liken. Ob dem Internet- Nutzer dies behagt, ist eine Frage der persönlichen Bewertung, verbunden mit Themen des Datenschutzes und der Datensouveränität.