Bild zur Verdeutlichung von digitaler Zusammenarbeit.

Neues Managen durch COVID-19 oder Business as Usual?

Die Digitalisierung erfordert eine Neu-Ordnung von Erfahrungs- und Arbeitswelten. COVID-19 hat Management und Mitarbeitern diesen eigentlich evolutionären Vor-gang handstreichartig aufgezwungen. Was bedeutet es für Mitarbeiter, Manager und IT, unter Kontaktsperre weiterzuarbeiten und weiter leistungsfähig zu sein? Was kann man wir aus der großflächigen Reorganisationsnotwendigkeit unter dem Gebot des Infektionsschutzes für die Digitalisierung lernen? Antworten darauf gibt Jürgen Schäfer als CIO eines großen Konzerns.

IM+io Artikel zum Thema digitaler Stress

Digitaler Stress

Sowohl die wissenschaftliche Forschung als auch Einzelberichte aus der Praxis zeigen, dass der menschliche Umgang mit digitalen Medien und Inhalten wie Unternehmenssoftware, E-Mails, Smartphones, Tablets, PCs zu beträchtlichen Stresswahrnehmungen bei Benutzern führen kann. Von diesem Phänomen sind aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien immer mehr Menschen betroffen, und zwar im beruflichen sowie im privaten Umfeld. Forschungsergebnisse belegen die negativen Konsequenzen von digitalem Stress. Befunde von Studien zeigen aber auch, dass es wirksame Bewältigungsstrategien gibt, um die negativen Effekte von digitalem Stress zu vermeiden oder zumindest abzuschwächen.

Hilfe, meine Vermessung ist nicht das, was ich bin

Heute war kein guter Tag: Nur 6.000 Schritte geschafft, keine 4 Stunden produktive Arbeitszeit und dann auch noch 4.522 Kilokalorien zu mir genommen. Also insgesamt ein 43% Tag. Unzufriedenheit macht sich breit. Schnell noch den Index des Kollegen checken: 68%. Die Unzufriedenheit wird noch größer. Was ist denn der Benchmark in der Bestenliste? 123%! Nun ja, damit habe ich meinen Unzufriedenheitsindex für heute definitiv maximiert.

Ein industrielles Gebäude von oben fotografiert.

Das neue Aufbrechen funktionaler Silos

Während Geschäftsprozesse meist cross-funktionale Zusammenarbeit erfordern, bleibt oft funktionales Silodenken eine Herausforderung. Global Business Services-Organisationen fassen seit einigen Jahren die Shared Services eines Unternehmens zu einer funktionsübergreifenden Organisation zusammenfassen. Sie schaffen die organisatorische Grundlage für funktionsübergreifende Ende-zu-Ende-Prozesse. Um die Zusammenarbeit jedoch in der Praxis effektiv zu gestalten, sind bestimmte flankierende Mechanismen erforderlich. Die Rolle des Global Process Owners ist dabei je nach Arbeitsteilung unterschiedlich zu gestalten

Mein Bewegungsprofil – mein Zugang?

Die sichere Authentisierung, wie zum Beispiel die Identität einer Person, kann mit Hilfe der Daten aus dem Gang erfolgen. Aus den einzelnen Zyklen des Ganges und dem Zusammenspiel von diesen Gangabschnitten lassen sich Muster erkennen, die für jeden Menschen individuell sind. Sensoren auf dem Smartphone erfassen dieses Muster und speichern es als individuellen Code auf eigenen Gerät ab, das so für interaktionslose und sichere Zugangskontrollen genutzt werden kann.

Wärmekamera im Supermarkt.

Heatmap-Analyse für Händler

Die Heatmap ist eine Visualisierungsmethode mit der sich nachvollziehen lässt, wie sich Kunden in einem Laden oder Waren-haus bewegen. Es ist ein Teil von Indoor-Navigation. Die Heatmap liefert einen schnellen Überblick über die großen Datenmengen. Weiter können Statistiken über längere Zeit aufgestellt werden, wie die durchschnittliche Einkaufszeit und die durchschnittliche Anzahl gebrauchter Einkaufswägen. Die Ergebnisse dieser Langzeitstudien können Händler dann verwenden, um ihre Kosten zu minimieren, den Absatz zu erhöhen und das Einkaufserlebnis für Kunden zu erhöhen.