Scheer Digital World Congress 2018 stellte ‘Process Automation and Digital Business’ in den Mittelpunkt

Scheer Digital World Congress 2018 stellte ‘Process Automation and Digital Business’ in den Mittelpunkt Einzelheft kaufen oder Jetzt abonnieren Abbildung 1: Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer während seiner Rede auf dem Scheer Digital World Congress 2018. Robotic Process Automation, Künstliche Intel­ligenz, Blockchain und Process Mining – diese neuen Technologien und Konzepte zur Unter­nehmenssteuerung standen im Mittelpunkt…

Neuer Besucherrekord beim PM Forum 2018

Neuer Besucherrekord beim PM Forum 2018 Einzelheft kaufen oder Jetzt abonnieren „Wenn wir die digitale Transformation gestal­ten wollen, müssen wir das Projektmanagement stärken“, betonte Prof. Dr. Helmut Klausing, Präsident der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V., vor mehr als 1.000 Projektmanagement-Verantwortlichen und -Experten auf dem PM Forum 2018 in Nürn­berg. Europas führender Fachkongress für…

Transparenz für eine leistungsfähige und starke Zukunft

Transparenz für eine leistungsfähige und starke Zukunft Christian Poch, Scheer GmbH In Zeiten einer ständig wachsenden und schnelllebigen Globalisierung ist die Herkunft von Waren für Endverbraucher, Zwischenhändler und Behörden aufgrund internationaler Produktions- und Lo­gistikwege nicht immer klar nachvollziehbar. Insbesondere für Unternehmen, die in stark regulierten Märkten agieren, wird Prozesstransparenz aufgrund steigender rechtlicher Anforderungen zuneh­mend wichtiger.…

OpenServ4P – Offene, intelligente Services für die Produktion

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirt­schaft und Energie (BMWi) geförderten Projektes OpenServ4P entwickeln die Projektpartner eine Plattform für internetbasierte Services, mit deren Hilfe bestehende Produktionsanlagen zu Industrie 4.0-fähigen Anlagen aufgerüstet werden können. Dazu ist eine Hardware- und Software-Architektur erforderlich, die einen Zugriff auf die unterschiedli­chen Produktionsressourcen (Maschinen und Anla­gen verschiedener Hersteller) sowie eine entspre­chende Datenübertragung und -auswertung er­möglicht. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um industrielle Echtzeit-Produktions­planung, Risikomanagement sowie vorausschauen­de Instandhaltung und integrierte Qualitätssiche­rung als Dienstleistung anzubieten.

Praktische Unternehmens-Agilität

Der Wunsch der klassischen Unternehmensberei­che nach mehr Flexibilität zur Ausrichtung auf inter­ne und externe Kundenwünsche erfordert Innovati­onen seitens der internen IT. Die Voraussetzungen dafür sind agile und schnelle Arbeitsweisen sowie crossfunktionale Entwicklungsteams. Aus diesen Grund wurde die Digitalmanufaktur Mitte 2018 im IT-Bereich der MAN Truck & Bus AG gegründet, aber auch um die Mitarbeiter mit neuen Arbeits­weisen und Denkmustern zu befähigen.

Does Alibaba limit Chinese Small and Medium Enter­prises or enrich them?

Jedes zweite Unternehmen in China, das von der Alibaba Plattform angeworben wurde, erhält die Chance, sich auf dem internationalen Markt zu etablieren. Alibaba hat mehr als 20 Sub-Plattfor­men in den unterschiedlichsten Branchen wie der Automobilindustrie oder der Gesundheitsbran­che. Jede dieser Plattformen verfügt dabei über verschiedene Umsatzmodelle. Alibaba ist auf dem Weg zu einem globalen Verkaufskanal für alle Branchen und Sektoren in China zu werden. Einerseits ermöglicht die Plattform das Wachs­tum kleiner Unternehmen, andererseits besteht dabei die Gefahr, dass eigene Markteinführungs­strategien dadurch vernachlässigt werden.

Vernetzte Arbeitsvermittlung

Die Digitalisierung macht auch vor der dem Arbeits­markt nicht Halt. Die Suche nach Arbeitnehmern und Freelancern wird mit Hilfe von Online-Plattfor­men erleichtert und ermöglicht neue Arbeitsmodelle wie zum Beispiel das Crowdworking. Für den Erfolg digitaler Plattformen in der Arbeitswelt ist vor allem die Datenqualität entscheidend. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain können diese herbeiführen und gleichzeitig sicherstellen, dass der Mensch im Fokus des Handelns bleibt.

Self Publishing Platforms – ein steiniger Weg für Autoren

Plattformen bieten Kulturschaffenden vielseitige neue Möglichkeiten unabhängiger von vielleicht eli­tären Produzenten zu werden. Die neuen Chancen bedeuten für Autoren, sich selbst und ständig auf allen Kanälen zu vermarkten, und dabei noch, fast nebenbei, die Kultur selbst zu erschaffen. Kultur über eigene oder fremde Portale zu vermitteln senkt die Eintrittsbarrieren für Einsteiger und die Kulturschaffenden erreichen ihr Publikum direkt. Viele Initiativen von Autoren, Plattformen zu nut­zen, bereichern die Kulturlandschaft.

„IT-Sicherheit ist Teil der Wert­schöpfung und kein Kostenthema“

Mit der Digitalisierung verändern sich auch die An­forderungen an die IT-Sicherheit. Angreifer nehmen im Rahmen von Wasserloch-Attacken bewusst digi­tale Plattformen ins Visier, um sich unbemerkt Zugriff zu sensiblen Daten zu verschaffen. Die reine Ab­schottung der Systeme nach außen ist also nicht mehr zeitgemäß und das schnelle Aufspüren der Tä­ter wird immer wichtiger. Um sich nachhaltig vor Cy­ber-Kriminalität zu schützen, sollten Unternehmen die IT-Sicherheit als Teil der Wertschöpfung akzeptie­ren, frühzeitig Allianzen schmieden und ein vielfälti­ges Schulungsangebot für Mitarbeiter anbieten.

Der ERP-Monolith muss in kleinere Servicebausteine aufgebrochen werden

Die steigende Bedeutung digitaler Plattformen wirkt sich direkt auf den ERP-Markt aus. Zum einen wandelt sich die Architektur von ERP-Systemen grundlegend. Zum anderen stehen viele ERP-Anbie­ter nun vor tiefgreifenden Anpassungen ihrer Ge­schäftsmodelle. Wichtig für alle ist, vor dieser Ent­wicklung nicht die Augen zu verschließen und sich frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Rolle sie in dem neuen Ökosystem spielen möchten.

Die „BaSys“ für eine Industrie 4.0

Die flexible Fertigung in wandelbaren Produktions­systemen im Zuge der Entwicklungen zur vierten in­dustriellen Revolution stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Im Forschungsprojekt BaSys 4.0 arbeitet das DFKI an Ansätzen für eine of­fene Softwareplattform, die diese Herausforderun­gen adressieren. Aus den Anforderungen wurden vier Grundprinzipien abgeleitet, die in eine erste Re­ferenzimplementierung für eine fähigkeitsbasierte Fertigungssteuerung eingeflossen sind und in ei­nem Demonstrator in enger Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer ZF umgesetzt wurden.